PUPPENTHEATER / OBJEKTTHEATER

Geschichten zum Puppentheater

Lillebjörn
Titania, Falstaff & Co - Heft 1 der Reihe „Spielbare Geschichten für das Theater mit Figuren, Schatten und Masken“,
2005, 24 S.
Euro 6,00
Bestell-Nr. 11-88

In Heft 1 der neuen Reihe „Spielbare Geschich-ten . . . “ präsentiert der in Berlin lebende Autor Lillebjörn (das ist Björn Frank) drei Geschichten: „Falstaff und der Drache“, „Sommernachtstraum“ und „Ende gut“. Die den Shakespeare-Dramen entnommene Thematik entfaltet sich in der Welt der beiden Geschwister Maria und Tino, die ihren Lieblingsonkel Maximilian Tartakower immer dann in seinem Antiquitätenladen besuchen, wenn dort wenig Kundschaft zu erwarten ist. Kindliche Neugier und Abenteuerlust treffen so in idealer Weise auf die verspielte Natur des Onkels. Alle drei zusammen finden im Sammelsurium der Antiquitäten immer wieder attraktive Versatzstücke, mit denen der Antiquitätenhändler virtuos und spontan Spiele „aus dem Nichts“ auf eine improvisierte Bühne zaubert.
Die neu begründete Heftreihe soll spielbegeisterten Menschen Material als Grundlage für die eigene Spielentwicklungen zu bieten. Ganz bewusst zielt das Konzept nicht auf fertige Stücke mit ausgefeilten Dialogen, die nur noch inszeniert werden müssen, sondern auf Geschichten, die so viel Spielanreiz in sich tragen, dass sie durch Weiterarbeit zur „bühnenreife“ geführt werden können.
 

Wilfried Nold
Spielbare Geschichten Heft 2:
Von Menschen und Göttern

Mehmet – Die Vorgeschichte aus der Realität hier und heute

Mehmets Glück – Das Märchen als Utopie zur spielerischen Überwindung bedrängender Realität

Philemon und Baucis – Ein Mythos aus dem antiken Griechenland

Salomomakeda – Eine Liebesgeschichte aus dem Alten Testament

2007, 32 S., Euro 7,00 
Bestell-Nr. 11-89

Meyer, Willibald 
Spielbare Geschichten – Heft 3: 
Prinzessin Syri und das rote Ungeheuer
24 S., 2011 € 6 
Bestell-Nr. 11-90

 

Albert Völkl
Der Menschlein-
spieler
Eine Geschichte in Bildern aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges,
2004, 48 S.
Euro 10,00  
Bestell-Nr. 11-91

Der erste Puppenspieler-Comic ist da ! Der Zeichner und Puppenspieler Albert Völkl hat ein Comic-Heft von ganz besonderer Art veröffentlicht. Der Autor und Zeichner Völkl ließ sich bei seiner Geschichte sowohl von Grimmelshausens Roman „Simplizissimus“ inspirieren als auch von einem Schaustellerzettel aus dieser Zeit, der von einem „wilden Weib“, einer Eskimofrau namens Coonahnik aus Grönland kündet, die in Städten und Dörfern vorgeführt und vom Volk begafft wurde. Neben der Eskimofrau spielt ein Puppenspieler die Hauptrolle in der Geschichte. Beide versuchen als Außenseiter in einer Welt voller Grausamkeit und Aberglauben der Bestialität des Alltags zu entfliehen und ihr „kleines Glück“ zu machen. Ja, so könnte es gewesen sein: Menschleinspieler trifft Eskimofrau, gemeinsam gehen sie ein Stück Lebensweg gegen alle Schrecken der Zeit und den Widersinn einer zum Untergang geweihten Gesellschaft . . .