PUPPENTHEATER / OBJEKTTHEATER

Biographien - Bühnenmonographien

PuK - Museum für Puppentheaterkultur
Bad Kreuznach / UNIMA (Hg.)

Das andere Theater – Sonderheft: 

„Bross 100“
Über das Lebenswerk des Marionettenmeisters

F. H. Bross, 2010, 64 S. € 12 
Bestell-Nr. 11-62
Bross, der seit den 1950-er Jahren dem Marionettentheater grundlegende Impulse gegeben hat, wäre in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet das PuK in Bad Kreuznach eine große Bross-Retrospektive. Dazu ist das Sonderheft der UNIMA-Zeitschrift DaT erschienen mit vielen Text-Beiträgen und einer Fülle von Abbildungen von Bross-Puppen.
figuren theater tübingen
creationen 1991 – 2002

Eine Reise in Bildern und Worten

mit Texten von Katja Spieß, Enno Podehl,
Christian Bollow, Christiane Zanger, Frank Soehnle und anderen, dt./engl., 208 S. mit 248 überwiegend farbigen Fotos, fester Einband, 2010 € 22 
Bestell-Nr. 11-63

Die Avantgarde-Bühne figuren theater tübingen legt mit diesem Buch eine eindrucksvolle und bildhaft-anschauliche Gesamtschau über die eigene Arbeit vor. Kennzeichen dieses Theaters ist das Ausloten der Grenzgebiete von Figurentheater, Objekt- und Materialtheater, Schauspiel, Tanz, Musik und anderen Künsten. So tun sich mit jeder Inszenierung neue, ungewohnte Wege auf, und es stellen sich immer wieder neue formal-inhaltliche Fragen, fernab festgefahrener Auffassungen von Kunst und Theater. Gegründet 1991 von Frank Soehnle und Karin Ersching, hat das figuren theater tübingen mit seiner Arbeit längst die Grenzen Deutschlands überschritten, wurde weltweit anerkannt und mit Preisen ausgezeichnet, so z.B. 2008 auf dem internationalen spanischen Festival „Fira de Teatre de Titelles“.

Forster, Susanne / Fichert, Stefan
Das Spiel ein Leben – 
Das musikalische und poetische Figurentheater der Puppet Players
mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 2010, 244 S. 
€ 29,80 
Bestell-Nr. 11-64
Das Figurentheater „Puppet Players” ist aus mehreren Gründen eine Besonderheit in der deutschen Bühnenlandschaft. Die beiden Protagonisten, Susanne Forster und Stefan Fichert, hatten im „Little Angel Theatre“ von John Wright (London) ihren künstlerischen Ausgangspunkt. Sie gründeten dort, zusammen mit dem legendären George Speaight, ihr eigenes Theater - und so hat ihre Bühne einen deutlichen Ausleger in Sprache und Kultur Englands. Als die Puppet Players dann in ihre gemeinsame Heimat, Gauting bei München, zurückkehrten, bereicherten deutsche und bayerische Elemente ihre Theaterarbeit. Vor allem entwickelte sich eine besondere Nähe zum Musiktheater, was in der Zusammenarbeit mit Heinrich Klug, den „Münchner Philharmonikern“ und mit Hans Werner Henze vielfältig zum Ausdruck kam und auch heute noch lebendig ist. Darüber hinaus gilt die ästhetische Qualität ihrer Figuren auch international als Markenzeichen der Puppet Players

Anton Bachleitner
Die Düsseldorfer Marionetten – Fantasiewelten und ihre Entstehung (deutsch / engl.),
2003, 144 S.,
Euro 19,50
Bestell-Nr. 11-65

Über eines der bekanntesten Marionettentheater in Deutschland, die „Düsseldorfer Marionetten“, ist mit dieser Publikation erstmals ein repräsentativer Bildband erschienen.
Die „Düsseldorfer Marionetten“ haben sich einen Namen erworben, der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus auch international einen hervorragenden Klang hat. Mit Tatkraft und künstlerischem Elan konnte Theaterleiter Anton Bachleitner an die Tradition der Brüder Emanuel und Franz Zangerle anknüpfen, die 1956 in Düsseldorf das „Theater Rheinischer Marionetten“ etablierten. In der zweiten Generation entwickelte sich das Theater unter Winfried Zangerle bis zu dessen frühem Tod 1980 zu einem künstlerischen Anziehungspunkt.
1981 wagte Anton Bachleitner als junger Marionettenspieler mit der Inszenierung seines Stücks „Fantasius Pan“ in Düsseldorf einen Neuanfang, zunächst als künstlerischer Leiter, ab 1985 voll verantwortlich. Seitdem befindet sich das Düsseldorfer Marionetten-Theater in einem stetigen Aufschwung – ein Juwel für die dortige Kulturszene und für die Welt des Puppentheaters. Der Erfolg dieses Marionetten-Unternehmens ist vor allem durch seine künstlerische Offenheit und Experimentierfreude begründet, durch die Nähe zum Musiktheater und durch die Zusammenarbeit mit bedeutenden
Persönlichkeiten aus anderen künstlerischen Bereichen wie Michael Ende, Otfried Preußler und Wilfried Hiller. Namen wie Wilhelm Busch, E.T.A. Hoffmann, Gustav Meyrink,
Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Orff im Repertoire legen es nahe, dass das Theater überwiegend für ein Erwachsenenpublikum spielt – eine Seltenheit unter den festen Puppenspielhäusern. Neben der großzügig illustrierten Dokumentation über Entstehung und Entwicklung der „Düsseldorfer Marionetten“ und ihres Repertoires erfahren die Leser außerdem in Wort und Bild Wissenswertes über die technischen und personellen Voraussetzungen dieses Theaters: die Spieler und Gestalter, Bühnentechnik, Herstellung von Puppen und Kulissen, Bühnenbild, Musikproduktion, Reisetätigkeit, Finanzen und Verwaltung. Eine Reverenz an die künstlerische Vaterfigur des Theaters, Oskar Paul, sowie die Erklärung von Fachbegriffen und Infos für Puppentheater-Fans schließen das Buch ab.
 

Martin Bachmann u.a.
Spielräume –
Das Figurentheater Raphael Mürle
Bild-Monographie, 1998, 64 S., Spiralbindung
Euro 14,00 
                     
Bestell-Nr. 11-66

Raphael Mürle ist einer der ersten Absolventen des Studienganges Figurentheater in Stuttgart. Die vorliegende Arbeit gibt in Wort und Bild einen eindrucksvollen Überblick über das Schaffen dieses einzigartigen Figurenspielers. Das im Buch dokumentierte Stückrepertoire umfasst Bearbeitungen nach Texten und Motiven u.a. von Kafka, Woody Allen, Wolfgang Bauer, Nathaniel Hawthorne...
 

Dieter Bähtz (Hg.)
Frieder Simon - Puppenspieler
Kunst in lausigen Zeiten,
Bildmonographie, 1996, 96 S.,
gebundene Ausgabe
Euro 16,00
                      
Bestell-Nr. 11-67

Der Volkspuppenspieler Frieder Simon aus Halle an der Saale spielt mit seinem Ein-Mann-Caspertheater für Hirn, Herz und Hand mit doppelt-dreifachem Boden. Es gibt etwas zu Lachen. Das muss sein in diesen und anderen finsteren Zeiten. In lausigen Zeiten hat Simon mit seinem Theater überlebt und hat anderen dabei geholfen, ihren guten Mut nicht zu verlieren.

Deutsches Institut für Puppenspiel (Hg.)
Meister des Puppenspiels

Nr. 03  Puppenspiele der Stadt Köln
Nr. 04 Basler Marionetten
Nr. 05 Therese Keller
Nr. 06  Augsburger Puppenkiste
Nr. 07 Hogarth Puppets
Nr. 08 Oestereich-Ohnesorge, Gera
Nr. 11 Tandarica, Bukarest
Nr. 12 Puppenspiele der Stadt Laibach
            (Ljubljana)
Nr. 13 Taschentheater Mensching
Nr. 15 Eric Bramall's Marionettes, GB
Nr. 16 Spejbl und Hurvinek Theater, Prag
Nr. 18 Weilheimer Puppenspiele Drescher
Nr. 19 Staatl. Puppentheater Budapest
Nr. 20 Lalka, Warschau
Nr. 21 Obraszow, Moskau
Nr. 23  Takeda Marionettentheater Tokyo
Nr. 24  Puppentheater Joze Pengov, Ljubljana
Nr. 25  Puppentheater DaSilva (GB)
Nr. 26  Staatliches Puppentheater, Sofia
Nr. 27  Staatliches Puppentheater Cluj,
              Rumänien
Nr. 28  Staatliches Puppentheater, Bratislava
Nr. 29  Figurentheater DRAK, Königsgrätz
Nr. 31  Oskar Paul, Bad Tölz
Nr. 32  Fritz Herbert Bross, Puppenbildner
Nr. 33  Little Angle Theatre London
Nr. 34 Lotte Reiniger
Nr. 35  Barry Smith, London
Nr. 36  Walter Büttner

Euro 4,00 je Heft
Bestell-Nr. 11-68

Gustav Gysin u.a.
Das Theaterpack- Hansueli Trüb
und seine Theaterfabrik
Bild-Monographie
2000, 58 S., Spiralbindung
Euro 14,00
                  
Bestell-Nr. 11-69

Unter dem Bühnennamen „Theater-Pack“ gehört Hansueli Trüb zur Avantgarde der Schweizer Figurentheater-Szene. Neben beachtlichen Experimenten und Theaterproduktionen mit Marionetten und anderen Figurenarten hat Trüb sich besonders auf dem Gebiet des Schattentheaters auch international profiliert - als Spieler, Figurengestalter, Regisseur, Szenograph, aber auch als Lichtdesigner für andere Sparten, wie z.B. Musik- und Tanzheater. Kennzeichnend für Trübs Arbeit ist die Leichtigkeit und der experimentelle Umgang mit allen künstlerischen Mitteln auf dem Weg zu einem theatralischen Gesamtkunstwerk.

Wolfgang Kaftan
Als wärs kein Kopf aus Holz... Erinnerungen eines Amateur-Puppenspielers in Deutschland, Frankreich, England und anderswo in der Welt aus den Jahren 1920 bis 1970, 1982, 244 S.
Euro 12,00
Bestell-Nr. 11-70

In den tagebuchartigen Berichten von Kaftans erstem Hauptdarsteller KASPER werden vorwiegend heitere Erlebnisse geschildert: während der Nazizeit und in der Kriegsgefangenschaft. Außerdem inszenierte Kaftan in der Nachkriegszeit Puppentheaterstücke mit seinen Schülern - u. a. Faust, Sommernachtstraum und den „Hauptmann von Köpenick“.
 

Elke Krafka (Red.)
Figurentheater LILARUM
 – Traude Kossatz – 
Puppen und Bühnen

Katalog zur Ausstellung im Österreichischen Theatermuseum, Wien, 2009, 48 S., mit zahlr. Farbabbildungen, € 14,90 
Bestell-Nr. 11-71
Das Figurentheater LILARUM existiert seit fast dreißig Jahren im festem Haus in Wien mit reichhaltig-abwechslungsreichem Programm für Kinder und Erwachsene. Dieser Katalog widmet sich dem künstlerischen 
Konzept des Theaters und dokumentiert seine Entwicklung.

P. K. Steinmann
Puppen für „die bühne“
Bildband mit Schwarz-weiß-Fotos,
1984,154 S., Euro 14,90
                 
Bestell-Nr. 11-72

Eine optische Bilanz aus 25 Jahren puppenbildnerischem Schaffen. Ein ideales Fotobilderbuch mit den vielfältigen und eigenwilligen Puppenpersönlichkeiten Steinmanns, ein Blätterbuch, ein Anregungsbuch für alle, die mit Theaterpuppen und Masken in nähere Beziehung treten möchten.

 

Fritz Leese
Kann man davon leben?
Ein Puppenspieler erzählt,
1986, 124 S.
Euro 10,00
                    
Bestell-Nr. 11-73

Der Autor blickt auf ein Puppenspielerleben von mehr als achtzig Jahren zurück. Wie er es geschafft hat, erst allein, dann mit seiner Frau Elfriede, zu Fuß, per Fahrrad und auf andere abenteuerliche Weise - dies ist spannend nachzulesen. Das Buch ist eine Fundgrube für all diejenigen, die etwas von den Möglichkeiten selbständiger künstlerischer Existenz wissen wollen. Leeses faktenreicher Bericht ist ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte des Puppentheaters.
 

Willibald Meyer
Kleine Lebensernte eines Puppenspielers
mit zahlreichen Farbfotos, 2009, 48 S., € 16,90 
Bestell-Nr. 11-74

Willibald Meyer ist ein  Phänomen, als Mensch, Handwerker, Künstler und als Puppenspieler. Trotz unvorstellbar negativer Umstände in Kindheit und Jugend geht er zielsicher seinen Weg und setzt trotz widriger Verhältnisse „Das Liebenswerte“ als oberste Devise auf seinen Arbeits- und Lebensplan. Seine Biographie ist spannend, die Puppen, die hier nach prachtvollen Farbfotos wiedergegeben werden, sind von hohem künstlerischen Rang – Michael Harro Siegel war sein Lehrmeister . . 


Bernhard Wöller / Crista Oeffler-Wöller
O P T I C A L  Bildband/Monographie
1996, 240 S., gebundene Ausgabe
Euro 15,00
                  
Bestell-Nr. 11-75

Das Besondere an den „Opticals“ ist, dass sie mit ihrer Arbeit die Grenzen ihres Metiers - Puppen- und Figurentheater - von Anfang an konsequent durchbrochen, überschritten haben. Es ist ein Theater der Bilder, in dem abstrakte Formen in Bewegung kommen, zu Figuren werden. Geschichten werden erzählt, meist ohne Worte, mit Tönen, Geräuschen und Musik. Licht und Farbe werden zu tragenden Elementen im Zusammenspiel mit allen anderen Komponenten des Bühnengeschehens. Die beiden Künstler gestalten mit Mitteln des Theaters Träume, Märchen, Phantasien und regen auf diese Weise das kreative Potential der Zuschauer an.